Wie war das mit dem Ende des Eisbärs?

Verschwindet der König des Nordpols von unserer Erde?
Diese Bilder gingen um die Welt: Hungernde Eisbären, deren Lebensraum aufgrund des Klimawandels zu verschwinden droht. Das Problem, das viele Wissenschaftler sehen: Durch die globale Erwärmung sinkt die Zahl der Robben, welche das wichtigste Nahrungsmittel für Eisbären darstellen. Entsprechend besorgt war man in Bezug auf die Eisbären-Populationen weltweit. Schon Mitte der 2000er Jahre fürchtete man, dass die Bären bald völlig von unserem Planeten verschwinden könnten. Bisher ist dieser Fall klar nicht eingetreten, allerdings gibt es unterschiedliche Angaben zur Zahl der aktuellen Population. Im nächsten Abschnitt soll auf diesen Punkt näher eingegangen werden.

Die aktuelle Eisbären-Population
Die aktuelle Population zu bestimmen, gestaltet sich als durchaus schwieriger Vorgang. Eisbären leben in Regionen, in denen wir Menschen uns oft nur für kurze Zeit aufhalten. Entsprechend schwierig ist es, ihre Wanderungsbewegungen nachzuvollziehen. Kritiker des Klimawandel-Konzepts sind der Meinung, dass der Eisbären-Bestand nicht nur nicht gesunken, sondern sogar angewachsen ist. Auf der anderen Seite haben viele Wissenschaftler Daten gesammelt die zeigen, dass der Bestand in einigen Gegenden rückläufig ist, während er andernorts zunimmt. Schon seit längerer Zeit genießt der Eisbär besonderen Schutz und darf nicht mehr gejagt werden. Im Zuge dessen ist die Zahl der Tiere beispielsweise im norwegischen Spitzbergen wieder deutlich angestiegen.

Ruhe bewahren
Eines ist sicherlich klar: Mit einem unmittelbaren Aussterben dieser Tierart kann nicht gerechnet werden. Allerdings steht der Eisbär völlig zurecht unter besonderem Schutz. Die Lebensräume der Tiere werden in Zukunft wohl eher ab- als zunehmen. Auf der anderen Seite gilt es, Ruhe zu bewahren. Schon viele Tierarten konnten durch Umweltschutz-Maßnahmen gerettet werden. Beim Eisbär stehen die Chancen gut, dass dies auch hier gelingen könnte.