Al Gore und der Pariser Klimavertrag

Vom Vize-Präsidenten zum Umweltschützer
Als Vize-Präsident der Vereinigten Staaten genoss Al Gore in der Bevölkerung einen weitgehend guten Ruf. Was er nach seiner Karriere im Weißen Haus bei Bill Clinton dann machte, brachte ihm auch außerhalb des Landes große Sympathie-Werte. Mit seinem Film Eine unbequeme Wahrheit machte Gore auf die Problematik des Klimawandels aufmerksam. Er warnt die Menschheit eindringlich davor, auf Maßnahmen gegen dieses Phänomen zu verzichten. Obwohl mittlerweile mehr als 10 Jahre seit diesem Film vergangen sind, erreichte dieser zuletzt große Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit. US-Präsident Trump zog sich mit seinem Land aus dem Pariser Klimavertrag zurück. Ein Schritt, der von Gore scharf kritisiert wurde.

Wie viele Wahrheit steckt in diesem Film?
Im Rückblick kann eines in jedem Fall gesagt werden. Viele der Warnungen des Films sind so nicht eingetroffen. Weder hat sich das Leben auf unserem Leben seither erheblich verschlechtert, noch hat eine Veränderung des Klimas zum Aussterben von einer Reihe von Säugetieren gesorgt. Genau hier ist dem Film von Al Gore ein Vorwurf zu machen. Die Warnungen mögen noch so gerechtfertigt gewesen sein, doch war der Film deutlich zu hysterisch ausgelegt. Klimawandel-Skeptiker fanden so einfach Gründe, die sonstigen Schlussfolgerungen in Zweifel zu ziehen.