Kurze Autofahrten in der Kritik

Mit dem Auto zum benachbarten Einkaufszentrum

Ein Verhalten, das wohl viele von uns immer mal wieder an den Tag legen, gerät verstärkt ins Zwielicht. Die kurzen Autofahrten zum Beispiel zum benachbarten Supermarkt, die eigentlich vermeidbar wären. Nicht nur, dass wir bei kurzen Distanzen einfach zu Fuß gehen könnten, nein auch das Fahrrad böte sich als vielversprechende Alternative an. Es ist wohl vor allem Faulheit, die zu einem solchen Verhalten führt. Dabei wäre es durchaus einfach, dieses zu vermeiden. Wir könnten uns darauf verständigen, nur bei Entfernungen von mehr als 3 Kilometern den PKW zu nehmen. Der Umwelt wäre damit vermutlich schon geholfen.

Ein Blick auf die Ankläger
Wenn es um diesen Aspekt des Umweltschutzes geht, kann es leider schnell heuchlerisch werden. Viele Menschen kommen sich veräppelt vor, wenn Politiker auf der einen Seite den Umweltschutz predigen, auf der anderen Seite aber einen großen Dienstwagen predigen. Oft ist es dabei so, dass gerade die größten Moralapostel Wasser predigen, aber Wein saufen. Entsprechend wird zurecht beklagt, dass Autoverbote kein Weg sind, um die Welt zu verändern. Vielmehr müssen die Menschen von den Alternativen ehrlich überzeugt sein, um umzusteigen. Fahrten mit dem Fernbus sind beispielsweise die klar umweltfreundlichere Variante im Vergleich zum Privatkraftfahrzeug.

Welche Schlussfolgerungen wir alle ziehen können
Um das Verhalten der Menschen zu optimieren, sind Verbote der eindeutig falsche Weg. Vielmehr sollte es dazu gehen, zu umweltbewussterem Verhalten zu animieren. Fußmärsche zum Supermarkt machen nicht nur Spaß, sondern bescheren uns dank der frischen Luft auch einen besseren Durchblick. Niemand wird dadurch in seinem Alltag eingeschränkt. Nicht zu vergessen, dass Fahrrad und Spaziergänge für die Einsparung von Sprit sorgen. Das wirkt sich schon nach einigen Malen positiv auf unseren Geldbeutel aus.