Klimawandel – Alles über die Fakten

Was hat es mit dem Klimawandel auf sich?

Als Klimawandel oder auch

Globale Erwärmung wird der Prozess bezeichnet, laut welchem der Temperaturdurchschnitt auf der Erde derzeit ansteigt. Als Folgen können manche Regionen besonders anfällig für Dürren werden, während andernorts stärkere Fluten und Überschwemmungen an die Tagesordnung kommen. Erstmals in das Bewusstsein der Menschen geriet der Klimawandel um das Jahr 2007. Damals wurde der Begriff sogar zum Wort des Jahres gekürt. Nicht alle damals befürchteten Folgen sind seitdem eingetreten. Beispielsweise wurde lange befürchtet, dass der Lebensraum des Eisbären bereits im Jahr 2010 vollständig verschwunden sei. In der Realität ist dann das genaue Gegenteil eingetreten: Heute leben mehr Eisbären auf der Erde als noch 2007.

Der steigende Meeresspiegel
Durch den höheren Temperatur-Durchschnitt, welchen der Klimawandel verursacht, kann es zu einem Ansteigen des Meeresspiegels kommen. Warum das so ist? Höhere Temperaturen bringen Gletscher und Packeis weltweit zum Schmelzen. Früher oder später landet dieses Wasser dann in den Ozeanen und lässt den Meeresspiegel ansteigen. Besonders gefährdet von dieser Entwicklung sind all die Länder, deren Land ohnehin nur einige Meter über Normalnull liegt. Beispielsweise die Niederlande, welche den am tiefsten gelegenen Staat Europas darstellen. Im Pazifik drohen bereits einige Inseln unterzugehen.

Ursachen für den Klimawandel
Der wohl wichtigste Streitpunkt, wenn es um den Klimawandel geht, ist der Folgende: Wer oder was ist dafür verantwortlich, dass die Temperatur auf unserer Erde ansteigt? Es hat immer schon Klimaschwankungen gegeben, aber seit der Industrialisierung ist ein stärkerer Anstieg als gewöhnlich zu sehen. Das liegt nach übereinstimmenden Forschungen vor allem am erhöhten CO2-Ausstoß, der mit der Industrialisierung einhergeht und messbar ist. Alle Klimaberichte sehen seit Jahrzehnten einen Anstieg der Durchschnittstemperatur. Forschungsbedarf ist allerdings in Teilbereichen gegeben, zum Beispiel weiß man noch nicht genau, welche Prozesse in den Schichten der Atmosphäre welche Rolle spielen

Gegner geben nicht auf
In der Vergangenheit sind bereits eine Menge Bücher zum Thema Klimawandel-Mythos . Experten sind einig, dass wenig Wahrheit in solchen Veröffentlichungen steckt. Sie sehen darin ein Instrument der Erdöl-Industrie und von Verschwörungstheoretikern, den Wahrheitsgehalt des Klimawandels zu diskreditieren. Tatsächlich bestreiten die meisten der Klimawandel-kritischen Publikationen nicht eine Veränderung des Klimas an sich, sondern vielmehr die Festlegung auf den Mensch als Ursache, ohne allerdings dies mit Daten belegen zu können.

Maßnahmen gegen den Klimawandel
Viele Staaten und Institutionen haben Maßnahmen ergriffen, die den Klimawandel stoppen oder zumindest dessen Eintreten hinauszögern sollen. Die meisten davon haben direkten Einfluss auf das Leben der Menschen und sind daher vor allem auf Seiten der Industrie umstritten. Um nur einige Beispiele zu nennen: Abschaffung von Kohlekraftwerken, da diese viel CO2 ausstoßen. Verbot von Autos in Innenstädten, wenn diese in Staus zu viel Abgase in die Luft blasen. Weiterhin sollen Haushaltsgeräte nur noch wenig Strom benötigen dürfen.