Einfluss von Umwelt-Themen auf politische Entwicklungen

Die Bürger als unmündige Objekte
Mit einer koordinierten Umweltpolitik versuchen viele Parteien, direkten Einfluss auf den Alltag zu nehmen. Das geht in vielen Bereichen so weit, dass versucht wird, eine bestimmte Verhaltensweise vorzuschreiben. Beispiele hierfür lassen sich eine Menge finden. Beispielsweise das Verbot klassischer Glühbirnen. Heute ist es in der EU verboten, solche zu produzieren und auf den Markt zu bringen. Eine Entscheidung, die für viele Menschen nichts anderes ist als eine Entmündigung. Auch in weiteren Sektoren möchte die Politik über unser Leben bestimmen. Staubsauger dürfen nur noch bis zu einer bestimmten Wattzahl in den Handel kommen.

Folgen und was es zu tun gilt
Viele der angeblich umweltbewussten Maßnahmen haben sich dabei als Reinfall herausgestellt. Ein klassisches Beispiel dafür ist das in Stuttgart diskutierte Fahrverbot für PKW´s. Demnach seien die gemessenen Feinstaube deutlich zu hoch und es müsse dringend etwas unternommen werden. Der Politik scheint nichts anderes mehr einzufallen, als direkt in das Leben der Bürger einzugreifen. Umso erstaunlicher, dass die Kritik in der Presse bis dato noch eher verhalten ausfiel. Es ist heute wichtiger denn je, sich gegen Fehlentwicklungen einzusetzen und selbst die Initiative zu ergreifen. Die Demokratie lebt von der möglichst zahlreichen Beteiligung der Bürger.